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„Die Welt ist ein Spielplatz voll Phantasie!“

Die Umwelt und das Wohlergehen unseres Planeten liegen mir sehr am Herzen. Meine Devise: Wer will findet Wege, wer nicht will Gründe.

Mit kreativer Umweltbildung möchte ich gemeinsam mit Euch einen Beitrag für eine zukunftsfähige, umweltfreundliche, gemeinschaftliche und friedliche Welt leisten. Phantasie, Ideenreichtum und Vielfalt werden bei meinen Projekten groß geschrieben und mit Wissen bezugnehmend zu aktuellen Themen kombiniert.

Über mich

Ich bin Anoosh studierte Soziologin und Kulturanthropologin. Während meines Studiums habe ich die Umweltintiative Aworldness ins Leben gerufen. Aworldness ist ein Wortspiel und steht für mehr Achtsamkeit unserer Umwelt gegenüber. Mit dieser Initiative begannen meine ersten Aktionen im Bereich Umweltbildung. Nach meinem Studium habe ich für einige Monate einen ökologischen Bundesfreiwilligendienst im Bereich Umweltbildung gemacht. Seit 2015 bin ich freiberuflich im Bereich Umweltkommunikation und Bildung tätig. Für den Verein a tip: tap e.V. leite ich seit 2017 das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „leitungswasserfreundliche Schule“. 

2019 konnte ich Dank einer Förderung der Stiftung Naturschutz Berlin das Projekt plapla!plastik und plankton ins Leben rufen. Der Wal ist mir vor zwei Jahren im Traum begegnet und stellt für mich ein Kommunikationsmedium dar, mit dem ich auf die Plastikkrise in Verbindung mit dem Element Wasser aufmerksam machen möchte.

Mit meiner Arbeit möchte ich möglichst zielgruppenübergreifend Menschen erreichen und für den Umweltschutz begeistern. Meine Themenschwerpunkte sind Wasser, Plastik und Papier. Die Konzeption und Umsetzung von Umweltbildungsmaterialien, Installationen, themenbezogenen Spielen und Workshops gehören dabei zu meinen Haupttätigkeiten. Ich verbinde kreatives Schaffen mit Elementen der Tiefenökologie, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Meditation und Theaterpädagogik. Partizipation und Vielfalt sind wichtige Bestandteile meiner Arbeit.

plapla!plastik und plankton

Plastik begegnet uns fast überall und hat verheerende Auswirkungen auf unsere Meere, Tiere, den Boden und unser Leben. Das Problem: Plastik kann im Wasser nicht abgebaut werden, sondern wird immer nur weiter zerkleinert. In dieser Mikroform gelangt es dann zurück in den Organismus von Lebewesen und richtet dort gravierende Schäden an. Schon heute sind unsere Weltmeere mit mehr als 100 Millionen Tonnen Plastikmüll verschmutzt. Und jedes Jahr landet immer mehr Plastik in unseren Meeren.

Das muss aufhören! 

Impressionen der Außenstruktur

Die Holzkonstruktion wurde von Vesc Studio designed und gebaut. 

Das Umweltbildungsprojekt pla pla! plastik und plankton will auf den immensen Plastikverbrauch und die damit einhergehenden Folgen für unser Ökosystem Wasser aufmerksam machen.

pla pla! plastik und planktondas ist ganz konkret ein Wal aus Holz und Plastikmüll; eine begehbare Installation, in der sich die Besucher*innen über die Folgen von menschengemachten Verunreinigungen des Wassers informieren können. Durch das Maul des Wals gelangen die Besucher*innen in sein Inneres. Dort finden sie einen Ausstellungsraum vor, in dem sie anhand verschiedener Schwerpunkte in die Thematik eingeführt werden. 

Impressionen zur Ausstellung

Führungen

Tägliche Führungen geben einen tieferen Einblick in die Ausstellung und erklären die Zusammenhänge der verschiedenen Themenbereiche. 

Video Mapping plapla!plastik und plankton

Das Mapping wurde von der freischaffenden Künstlerin Mona Glaß produziert. Das vollständige Video kann man sich hier ansehen. 

Mehr Informationen zum Projekt können aus dem Portfolio_plapla entnommen werden. Anfragen beantworte ich gerne über Mail

Einen besonderen Dank geht an die Stiftung Naturschutz Berlin, ohne die Förderung wäre die Realisierung des Projektes nicht möglich gewesen. 

Auch in diesem Jahr fördert die Stiftung Naturschutz Berlin das Projekt. Mit der Förderung wird unter anderem eine Klanginstallation, in der die Ausstellung in Ton transformiert wird, finanziert. Außerdem wird die Ausstellung weiterentwickelt. Infos hierzu folgen bald. 

weitere Projekte

Meine Themenschwerpunkte im Überblick

Be Water My Friend

Wasser ist der Ursprung allen Lebens, hat viele Gesichter und begegnet uns im Alltag in vielfacher Form. Um gesund zu bleiben und unserem Körper bei allen lebenswichtigen Prozessen zu unterstützen müssen wir täglich genug trinken. Unser Leitungswasser ist die umweltfreundlichste und kostengünstigste Alternative: Wasserhahn aufdrehen, Glas oder Mehrwegflasche drunter halten – fertig! Bei diesem Workshop werden wir über die Vorteile von Leitungswasser sprechen und spielerisch aktuelle Themen, u.a. die Privatisierung von Wasser, das Menschenrecht auf Wasser sowie die Folgen des Klimawandels aufgreifen. Alle Sinne werden während des Workshops aktiviert. Eine Reise mit der Wassertrommel, Experimente, Elemente aus dem Design-Thinking oder der Theaterpädagogik sind nur einige Methoden die ich einsetze.

Radiobeitrag von Deutschlandfunk Kultur zu meiner Bildungsarbeit mit a tip: tap e.V.

Alles rund ums Papier

Papier ist eine Ressource, die uns täglich in fast jeder Situation begegnet und kaum wegzudenken ist. Das meiste Papier, dass wir verbrauchen, wird aus Holz hergestellt und kommt teilweise aus den Regenwald Regionen. Entsprechend werden wichtige Ökosysteme zerstört, Menschen und Tiere verlieren ihren Lebensraum und sterben aus. Folgende Fragen gehen wir während des Workshops auf den Grund: Wie wird Papier hergestellt? Wo kommen die Rohstoffe für die Herstellung von Papier her? Wie können wir unseren Papierverbrauch reduzieren? Welche Alternativen gibt es? Gemeinsam recyceln wir Altpapier und stellen eigenes neues her. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Tiefen Ökologie

Tiefen Ökologie ist ein philosophischer Ansatz, der einen ganzheitlichen Blick auf umweltbezogene Themen legt und diesen positiv, verbindend und einen positiven Blick in die Zukunft ausrichtet.

Müllwandlungen

Mit allen Sinnen das Tempelhofer Feld erkunden

Alle Themen biete ich sowohl im Rahmen von ein- bis mehrtägigen Workshops, Vorträgen oder Fortbildungen, für Menschen ab 3 Jahren mit und ohne körperlicher und geistiger Einschränkung, an.