Blue Community

Seit dem 22.03.2018 ist Berlin Teil der Blue Community und verpflichtet sich nach dem Abgeornetenhausbeschluss zur Beachtung der 3 Grundregeln:

  • Zur Anerkennung von Wasser und sanitärer Grundversorgung als Menschenrecht,
  • zum Erhalt des Wassers als öffentlichem Gut,
  • zur Förderung von Berliner Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser.

 

Darüber hinaus wurden im Beschluss noch weitere Grundsätze festgesetzt. Berlin bekennt sich

 

  • zum  Schutz  der  Qualität  des  städtischen  Trinkwassers  sowie  der  Berliner  Flüsse  und Seen,
  • zur Pflege von internationalen Partnerschaften, betreffend die obengenannten Ziele.

Die aktuellsten Entwicklungen zu diesem Thema und die Pressemitteilungen des Berliner Wassertisches findet ihr hier.

Doch wofür steht “Blue Community”?

Bei Blue Community geht es darum, dass Wasser als öffentliches Gut geschützt wird. Blue Community engagiert sich dafür, Wasser als Menschrecht und nicht als Handelsware zu behandeln.

Bereits 1995 prophezeite der Vizepräsident der Weltbank, Ismail Seralgeldin, dass die Kriege des 21. Jahrhunderts nicht um Öl, sondern um Wasser geführt würden. Um der Not und den Konflikten um Wasser zu begegnen, haben die Vereinten Nationen 2010 Wasser zum Menschenrecht erklärt. Maßgeblich daran beteiligt war die damalige Sonderbeauftragte der UN-Vollversammlung für Wasser, Maude Barlow. Für ihr Engagement als „Water Warrior“ wurde ihr bereits 2005 der alternative Nobelpreis verliehen.
Heute führt Barlow als Vorstandsvorsitzende des Council of Canadians, der größten zivilgesellschaftlichen Vereinigung Kanadas, die Initiative Blue Community an. Mit ihr verpflichten sich Städte, Gemeinden und Organisationen zu den Grundsätzen der Anerkennung von Wasser als Menschenrecht, des Erhalts des Wassers als öffentlichem Gut und der Bereitstellung von gutem Leitungswasser an Stelle von Flaschenwasser. Bern, Paris und die Wasserbetriebe von Thessaloniki sind bereits ebenso wie der Weltkirchenrat Teil des Projektes geworden.

1. Anerkennung des Wassers als Menschenrecht

2. Wasserdienstleistungen bleiben in der öffentlichen Hand

3. Leitungswasser anstelle von Flaschenwasser trinken

Gewinnerin des Alternativen Nobelpreises Maude Barlow mit Wasseraktivistin Anoosh Werner

Quelle: http://bluecommunityberlin.de/wofuer-steht-blue-community/